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Regionalgruppe3 MTB 07.10.2020 Rems Murr Kreis

Erster lokaler Runde Tisch der Mountainbike Gruppe 3 im vorderen Remstal

Der Beteiligungsprozess zur Ausnahmegenehmigung von Mountainbike Trails im Rems-Murr-Kreis schreitet langsam weiter voran.

Am 07.10.2020 lud das Kreisforstamt zum 1. lokalen runden Tisch der Regionalgruppe 3 für die Gemeinden: Fellbach, Waiblingen, Kernen, Schwaikheim, Korb, Winnenden, Berglen, Weinstadt, Remshalden ins Rathaus nach Winnenden ein und wir waren als DIMB IG Rems-Murr wieder vor Ort dabei.

Auch hier waren alle Interessengruppen wie: Radverbände, Naturschutzverbände, Kreisjägervereinigungen, Waldeigentümer, Forstvertreter, der schwäbische Albverein, der Tourismus und viele mehr vertreten.

Viele neuen Gesichter waren es trotzdem, denn dieses Mal wurde der Fokus mehr auf die lokalen Akteure gelegt.

Was den Beteiligungsprozess etwas erschwert ist, dass die Regionalgruppen wegen Corona auf 25 Personen gedeckelt sind.

Um so wichtiger ist, dass alle Vertreter der einzelnen Vereine oder Verbände die Informationen aus den Regionalgruppen breit an Ihre Mitglieder und Interessenten streuen und gleichzeitig um Akzeptanz für einen offenen konstruktiven Prozess werben.

Daher hier an dieser Stelle weiter eine ausführliche Zusammenfassung des Abends für Euch zur Information.

Ich hoffe wir gehen alle weiter Schritte auf uns zu und finden einen kreisweiten Konsens, der ein attraktives und damit auch funktionierendes Wegeangebot für (E-) Mountainbiker zulässt.

Natürlich müssen die noch zu erarbeitenden kreisweiten Entwürfe auch auf die regionalen Gegebenheiten und die kommunalen Wünsche angepasst werden, damit sie eine gute Arbeitsgrundlage auch für Kommunen und Städte sind, sofern diese als Waldbesitzer ebenfalls ihre politischen Gremien einbinden müssen.

Das gemeinsame Ziel:

Alle die sich an den Arbeitsgruppen einbringen, haben das gemeinsame Ziel, dass sich durch diesen Prozess die aktuelle Situation für alle Beteiligten im Wald künftig verbessert.

Ein spannender und aufwendiger Prozess, der aber gerade da er als ersten Schritt kreisweit durchgeführt wird, eine echte Chance auf Erfolg hat.

Zusammenfassung der Ergebnisse des Runden Tisches vom 02.09.2020

Nach einer Begrüßung durch die Kreisforstverwaltung wurden die Ergebnisse, die wir am 02.09.2020 als Grundlagen für die 4 lokalen Arbeitsgruppen auf Kreisebene erarbeitet hatten nochmals kurz vorgestellt und wie folgt zusammengefasst:

Erarbeitete No Go`s – also Dinge die nicht gehen im Prozess und danach:

  • Schuldzuweisungen
  • Keine Kompromissfähigkeit
  • Rücksichtslosigkeit (der stärkere / schnellere gewinnt)
  • Fahren durch Naturschutzgebiete / FFH Gebiete
  • Nachtfahrten
  • Publizieren wilder Trails auf Online Plattformen wie z.B. Komoot
  • illegale teils gefährliche Bauwerke
  • Besitzansprüche an den Wegnutzungen
  • Ausschluss einzelner Nutzungsgruppen.

Regionalgruppe3 MTB 07.10.2020 Rems Murr Kreis No Go

Erarbeitete Verhaltens- und Kommunikationsregeln:

  • Aufstellung von Verhaltensregeln geht vor Verbote
  • gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit (auch mit dem schwäbischen Albverein)
  • Ideen-Box errichten (kein reiner Kummerkasten, damit nach Genehmigung negatives wie positives Feedback gesammelt wird)
  • Verbände werben unter den Mitgliedern für respektvollen Umgang
  • Miteinander, nicht gegeneinander, gegenseitiges Vertrauen aufbauen
  • Diskussion soll nicht durch „Extreme“ geleitet werden (Kampfradler)

=> Wichtig: Freundlichkeit und gegenseitige Akzeptanz!

Folgende Trail Rules sollen auf alle Fälle gelten:

  • Fahre nur auf zugelassen Waldwegen
  • Hinterlasse keine Spuren
  • Halte dein MTB unter Kontrolle
  • Respektiere andere Nutzer, sei freundlich und sag „Hallo“
  • Nimm Rücksicht auf Tiere und Pflanzen
  • Plane im Voraus

Die Trailrules der DIMB (deutsche Initiative Mountainbike e.V.) gibt es schon seit Jahren und in ähnlicher leicht abgewandelter Form auch in vielen Ländern und sind bei vielen Mountainbikern anerkannt, weshalb sie auch hier bei uns im Kreis gelten sollen.

Weitere Regeln, die gelten sollen:

  • Nur ausgewiesene Trails benutzen => erfordert ein legales Trail Netz!
  • rechtliche Konsequenzen für den Waldbesitzer klären (Haftungsfrage)
  • Waldbesitzer beteiligen

=> Der Waldbesitzer entscheidet, ob er eine Befahrung zulässt oder nicht!

Im Privatwald soll möglichst kein Trail geplant werden und die Waldbesitzer sind die wichtigsten Partner in diesem Prozess. Wenn ein Waldbesitzer zum Trailbau bzw. zum Befahren keine Zustimmung gibt, muss dies akzeptiert werden.

Ergebnisse zu Wegen 1

  • Die genehmigten Wege sollen sich an der Zielgruppe orientieren!

Art der Wege:

  • Natürliche Pfade im Wald
  • Entlastungswege im Verdichtungsraum
  • Gebaute Trails mit Anlieger und Sprüngen, wenn ja – wer ist der Träger?

=> Wunsch der Mehrheit: Naturbelassene Wege ohne große Aufbauten.

Die Hauptnutzer sind voraussichtlich Berufstätige mittleren Alters. Die Abfrage zeigt, dass Zielgruppenorientierte, naturverträgliche Trails ohne bauliche Aufbauten, die man im Gelände von außen kaum wahrnimmt, dem Wunsch der Mehrheit entsprechen.

Hier haben wir als DIMB IG Rems-Murr ganz klar die Meinung vertreten, dass wir für alle Mountainbike-Sparten ein legales Angebot schaffen wollen. Es geht uns aber auf Kreisebene derzeit vorrangig, um eine großflächige Ausweisung von Trails, die im Rahmen einer Ausnahmegenehmigung nach § 37 Absatz 3 Landeswaldgesetz BW freigegeben werden können.

Sofern auf lokaler Ebene der Bedarf darüber hinaus besteht für z.B. Downhill-Strecken, die baurechtlich genehmigungspflichtig und ganz anderen Haftungsgrundlagen unterliegen, kann dies nur im Einzellfall geplant, beantragt und genehmigt werden auf lokaler Ebene.

Der vorrangige Wunsch aus einer Vielzahl von Gesprächen ist beim Anlegen von Trails: das Nutzen des vorhandenen Geländes mit natürlicher Geländemodellierung und dem Verwenden des Materials, das vor Ort aufzufinden ist.

Ergebnisse zu Wegen 2

  • Alle Wege müssen eine Einzelfallprüfung bestehen
  • Gemeinsame Nutzung:

=> Es ist grundsätzlich bei allen Beteiligten die Bereitschaft zur Öffnung vorhanden – jeder Trail erfordert eine Einzelfallprüfung!

Ergebnisse zu Wegen 3

Voraussetzung für eine gemeinsame Nutzung:

  • Gemeinsame Wegpflege
  • Weitere Verpflichtungen
  • Konsequente Beschilderung
  • Verhaltensregeln
  • Öffentlichkeitsarbeit

Ergebnisse zu Wegen 4:

Keine gemeinsame Nutzung möglich:

  • Bei starker Inanspruchnahme
  • Bei schlechter Wegqualität
  • Engstellen
  • Gefahrenstellen

=> dann separate Trails oder Ausweichtrails!

Als konkretes Beispiel wurde der Hahnweiler Sattel in Korb genannt. Hier liegt eine starke Inanspruchnahme vor. Daher wäre hier eine Legalisierung von Ausgleichs-Trails zur Entzerrung der Situation denkbar.

Ergebnisse zu Wegen 5:

Ziele:

  • Legalisierung ausgewählter Trails gemarkungsweit
  • Auswahl der Trails = Aufgabe der Regionalgruppen!
  • zusammenhängende attraktive Trails schaffen
  • regionale Lösungen! (Hot Spots bzw. stark genutzte Bereiche separat bewerten)
  • Zusatzangebote z.B. Pumptracks innerhalb von Gemeinden denkbar

Tourismus:

  • zunächst ist das Konzept ohne weitere Werbemaßnahmen geplant
  • dies bedeutet: Keine weitere Belastung durch zusätzliche Nutzer
  • Touristische Vermarktung kann ggf. ein weiterer Schritt sein. Aber erst nach einer weiteren Diskussion.

Geeinigt wurde sich darauf, dass der Tourismus immer eingeladen ist, dass dennoch das Konzept zunächst ohne weitere Werbemaßnahmen geplant ist = Low Level.

Touristische Werbemaßnahmen könnten eine zusätzliche Belastung bedeuten und die Nutzerfrequenz weiter erhöhen. Das soll vorerst aber unbedingt vermieden werden.

Wir haben uns ebenfalls dafür stark gemacht, dass wir zunächst das Wegekonzept nicht als touristischen Maßnahme bewerben, auch wenn das sicher für einige Kommunen hinsichtlich der Stärkung des sanften Tourismus und auch der lokalen Gastronomie attraktiv wäre.

Vor allem soll ein Wegenetz entstehen, was den Locals endlich gestattet legal auf attraktiven Wegen unterwegs zu sein und was ihnen die gleiche Wertschätzung wie für alle anderen Nutzer entgegen bringt.

Naturschutz:

Schutzgebiete müssen vor allem auch bei der Planung respektiert werden wie:

  • Naturschutzgebiete
  • FFH- Gebiete usw..
  • Keine Nachtfahrten

Jagd:

  • Wildeinstände und Ruhezonen müssen respektiert werden
  • Keine Nachtfahrten auf Trails
  • Allgemein keine Beunruhigung von Wild

Regionalgruppe3 MTB 07.10.2020 Rems Murr Kreis Jagd

Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise:

  1. Vorschläge von Strecken werden zunächst durch die Mountainbiker (und/ oder Wanderverbände) auf Karten und als GPS -Track eingereicht und in eine Liste eingetragen
  2. Beratung und Prüfung der Vorschläge sowie Abstimmung mit den anderen Interessengruppen – hier ist auch bei Bedarf vorab eine informelle Abstimmung möglich, zwischen MTB und Wanderverbände, Jagdverbände und Naturschutzverbände
  3. Danach formale Abstimmung mit Kommunen und Behörden sowie den Gemeinderäten
  4. Diskussion der Ergebnisse in weiteren Arbeitsgruppentreffen
  5. Diskussion der Beschilderung

Vorschläge für Strecken:

Im ersten Schritt sollen wir uns auf die Hauptlinien beschränken

  • diese Hauptlinien mit allen Beteiligten diskutieren
  • Beschränkungen zunächst auf diese bestehenden Linien
  • durch diese Diskussion „lernen“
  • im ersten Verfahrensschritt keine Vermehrung von Trails vorsehen

Da jeder Trail einzeln und aufwendig mit allen Beteiligten geprüft werden muss, sollen wir im ersten Schritt keine Vermehrung von Trails einplanen, sondern unsere Hauptrouten definieren.

Ziel ist im ersten Schritt deutlich die Legalisierung der bestehenden vorhandenen Haupttrassen von Trails, sofern sie von allen Beteiligten (auch des Tourismus) mitgetragen werden und wo es unter Berücksichtigung aller Interessen rechtlich möglich und gewünscht ist.

Weitere Vorgehensweise zur praktischen Erhebung:

Die Vorschläge zu Hauptlinien der Trails sollen wie folgt eingereicht werden:

  1. auf vorliegender Karte als pdf
  2. als GPX Track
  3. als Listeneintrag mit Benennung des Wegabschnitts.

Regionalgruppe3 MTB 07.10.2020 Rems Murr Kreis

Die oben genannten Vorgehensweisen und Regeln wurden bereits Anfang September im konstruktiven Austausch gemeinsam erarbeitet und nun nochmals auf lokaler Ebene vorgestellt, vertieft und bekräftigt.

Dass sie von allen Waldnutzern Kompromisse fordern, wurde auch auf lokaler Ebene in zahlreichen konstruktiven Diskussionen deutlich.

Alle Vertreter der unterschiedlichen Interessengruppen hoben nochmals ihre Ansprüche aber auch Wünsche hervor und gingen nochmals auf die ihnen wichtigen Eckpunkte ein. Diese hier abzudrucken würde aber den Rahmen sprengen.

Ulrich Häußermann, stellvertretender Forstamtsleiter und neutraler Moderator des Prozesses sagte abschließend dazu: „mit dem Einstieg in die Diskussion um die Strecken im Wald, haben wir einen weiteren wichtigen Schritt zu unserem gemeinsamen Ziel, nämlich die Verbesserung der Situation im Wald für alle Beteiligten, gemacht. Hierbei sind nicht nur die Radfahrer, sondern auch Waldbesitzer, Jäger und Naturschutz gemeint.“

Als abschließende Resultate wurden folgende festgehalten:

  • Alle Strecken müssen lokal einzeln geprüft werden.
  • Die  Vorschläge sollen wie folgt vorgelegt werden:
    • auf vorliegender Karte (liegt digital vor) Inhalt= Waldbesitz und Wanderwege
    • als GPS-Track
    • als Listeneintrag mit Benennung des Wegabschnitts
  • Die lokalen Mountainbiker sollen Abschnitte nummerieren damit klar ist, worüber geredet wird. Schutzgebiete werden in separaten Karten im Nachgang dargestellt.
  • Nächster Termin: Dieser wird vereinbart, wenn erste Vorstellungen über Wegführungen und Möglichkeiten vorhanden sind.
  • Zum besseren Informationsaustausch zwischen den Gruppenmitgliedern werden die Mailadressen innerhalb der Gruppe veröffentlicht. Die Veröffentlichung wurde in der Gruppe abgestimmt.
  • Es werden Karten mit Ideen von Seiten der Mountainbiker verschickt und diese erhalten dann Rückmeldung der anderen Interessengruppen.
  • Die Genehmigung wird letztendlich durch die untere Forstbehörde erteilt.
  • Wege unter 2 Meter und Wege über 2 Meter sollten mit verschiedenen Farben gekennzeichnet werden.
    • Vorschlag/ Ergänzung durch das Forstamt:
      • Genehmigungspflichtige Abschnitte werden wie folgt gekennzeichnet:
        • Trails auf schon bestehenden Linien (bisher illegaler Trail oder Wanderweg) =grün
        • Trails, bei denen bisher keinerlei Weg-Linie besteht = Rot
        • Genehmigungsfreie Abschnitte: Radstrecken, die auf Wegen über 2 Meter verlaufen = Blau
  •  Karten mit Jagdpachtgrenzen und den beantragten Trails werden zur Verfügung gestellt. Diese dürfen durch die Hegeringe weitergegeben werden
  •  Trailauswahl:
    • Gewünschte, notwendige und aus Sicht der Mountainbiker realisierbare Trails sollen dargelegt werden, nicht alle die es gibt.
    • Wir sollen den Fokus auf Hauptrouten legen und die Zahl überschaubar halten. Bitte keine Maximalforderungen!
    • Die Auswahl oder das Streichen von Trails soll nicht „einem Anderen“ in die Schuhe geschoben werden
  • Keine Gruppe kann der anderen etwas versprechen, es muss eine gemeinsame Linie gefunden werden.
  • Man muss schauen, was sich bewährt und Erfahrungen sammeln.
  • Es können nicht alle Regionen gleich behandelt werden.
  • Hinweis, dass im Kommunalwald verschiedene Gremien beteiligt werden müssen.
  • Wenn möglich, soll die kartographische Erfassung der Trails noch 2020 stattfinden.

Für die Regionalgruppe 3 heißt das also nun die bisher mühsam vor überlegten Trail – Trassen nochmals gemeinsam zu überarbeiten und sich im ersten Schritt auf die Legalisierung von Haupttrassen zu konzentrieren.

Sobald die Vorschläge zur detaillierten Streckenführung der Trails von der Regionalgruppe vorliegt, kann auch zuerst eine „nicht-formale“ Abstimmung zwischen den einzelnen Interessengruppen ein erster Schritt vor Ort sein, um ein Gefühl zu bekommen, welche Trails unmöglich sind und welche eventuell gute Chancen haben.

Bei einem solchen Treffen können beispielsweise Radfahrer, Wanderer, Jäger und Naturschützer vorab einen bestimmten Trail gemeinsam unter Berücksichtigung der jeweiligen Interessen begutachten.

Es können aber auch im Vorfeld die gewünschten Strecken auf Karten eingezeichnet und digital als gpx-Daten im Landratsamt mit den unterschiedlichen Karten wie z.B. Naturschutzgebiete hinterlegt werden.

Gerd Holzwarth, Dezernent des Landratsamts Rems-Murr-Kreis betont: „Innerhalb des Landratsamts können wir Synergien nutzen, um den Prozess zu unterstützen. Unser GIS-Zentrum spielt dazu die Daten der gewünschten Mountainbike-Trails gemeinsam mit Schutzgebieten, Jagdbezirken, Wanderwegen und Waldeigentum zusammen und leitet daraus ab, ob die Streckenführung potentiell möglich ist“.

Die vorgeschlagenen und bewerteten Wege werden dann in einem weiteren Treffen der Regionalgruppe 3 mit allen Beteiligten diskutiert und bei Einigkeit auch vor Ort umgesetzt.

Nachdem ich seit den ersten Runden Tischen als Multiplikatorin mit am Tisch saß und nun auch gemeinsam mit Patrick Ortwein Sprecherin der DIMB IG Rems-Murr bin, versuchen wir weiterhin einzelne Gruppen, Vereine und alle nicht organisierten Mountainbiker für offizielle Stellen ansprechbar zu machen.

Inzwischen haben sich so tolle übergreifende Gruppen gegründet in Korb und Fellbach, oder wir konnten verstärkt für ein Vernetzen sorgen, um Synergien zu nutzen. Auch in den anderen Regionalgruppen haben wir ganz viele engagierte Mountainbiker und Gruppen dabei, die Lust haben sich für die gemeinsame Sache stark zu machen.

Das freut mich total, auch wenn wir noch Berge von Arbeit vor uns haben, können wir gemeinsam hier im Kreis die Situation hoffentlich für uns Mountainbiker aber auch für alle anderen Nutzer mit verbessern.

Was ich aus dem aktuellen Prozess mehr als deutlich aus den vielen vielen Gesprächen mitgenommen habe ist vor allem, dass es nicht den Mountainbiker, den Jäger, den Waldbesitzer, den Naturschützer oder den Wanderer gibt.

Wir alle sind Menschen mit unterschiedlichen Meinungen und wir können nur ein gutes Ergebnis erzielen, wenn wir gemeinsam Kompromisse schließen, indem wir bereit sind, die Welt für einen Moment aus den Augen des anderen zu sehen – voller Empathie, Vertrauen und Respekt.

In diesem Sinne bin ich gespannt was der kommende Runde Tisch der Regionalgruppe 1 für Ergebnisse mit sich bringt, der am 02.11.2020 schon in Murrhardt stattfinden soll.

Und wir freuen uns, wenn Ihr Euch bei uns meldet, um aktiv zu versuchen geneinsam ein tolles Wegnetz für Eure Heimat mit zu planen, denn Ihr seid genauso Locals wie wir, die die Gegend wie die Westentasche kennen.

Vielen Dank an alle, die jetzt schon kräftig mit dabei sind!

GLG Jani

 

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