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Women`s Bike Camp in Reschen begeistert 87 Frauen!

(*Werbung, da Verlinkung von anderen Seiten sowie Nennung von Markennamen)

Ja Ihr Lieben, es ist jetzt schon etwas über 1 Monat her, dass ich beim Women`s Bike Camp in Reschen mit 5 meiner Freundinnen teilgenommen habe und ich kam einfach noch gar nicht dazu Euch zu berichten. Ich reise nun ja schon seit 5 Jahren mindestens einmal im Jahr zu einem Womens Bike Camp (meistens nach Latsch) aber noch nie habe ich Station in Reschen gemacht. Schon unglaublich viel habe ich vom berühmten 3-Länder-Enduro Eck gehört und gelesen und die Vorfreude war dementsprechend riesig!

Auch dass ich endlich nicht mehr alleine anreisen muss, war natürlich ein tolles Gefühl. Vollgepackt machten wir – also Chrissi, Eva, Heike, Anja, Tina, Lydia und ich – uns mit meinem Caddy und Heikes VW Bus und 7 Bikes am 13.06.2018 in Richtung Reschen auf. Nur Anja und ich hatten bereits an Women Bike Camps teilgenommen und die anderen waren daher dementsprechend aufgeregt.

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Untergebracht waren wir während des Camps im Aktivhotel Edelweiss in welchem wir u.a. von Hotelchef Reini und seiner Frau absolut herzlich begrüßt wurden. Die Hotelküche verwöhnte uns über die Tage mit tollem Essen und das Camp Gelände am See war ohne Probleme fußläufig zu erreichen.

Am Anreisetag regnete es in strömen und wir hatten größten Respekt davor, das als grandios aber auch wurzelig sowie knifflig prognostizierte Bikegebiet eventuell mit sau rutschigen Singletrails kennen zu lernen. Mit mulmigen Gefühl gingen wir abends ins Bett nachdem wir ausgiebig Anjas Geburtstag gefeiert hatten. Pünktlich zum Campbeginn am Donnerstag blitzte dann extra für uns die Sonne heraus und meinte es absolut gut mit uns – wenn Engel reisen – muss das wohl so sein?! 😉

Tag 1 – Begrüßung, Einteilung der Gruppen und Start zur ersten Tour

Nach der herzlichen Begrüßung von Sabrina und ihrer Crew von Fiedler Concepts sowie einem kleinen Mittagssnack, galt es sich in die richtigen Gruppen einzuteilen. Bisher war ich bei jedem meiner Camps in der 4er Gruppe “Für unsere Cracks – hier gibts den letzten Feinschliff” und auch dieses Mal sortierte ich mich dort ein. Völlig überraschend war für mich, dass plötzlich 17 Frauen die technisch anspruchsvollste 4er Gruppe auswählten.

Mädels – Ihr seid der Wahnsinn! ich habe das Gefühl wir trauen uns immer mehr zu und auch die fahrtechnisch recht guten Gruppen wachsen ebenfalls immer mehr an! Das freut mich unglaublich.

Na klar waren wir für eine Gruppe zu viele, also wurde kurzerhand eine zweite 4er Gruppe aufgemacht, die neben Antje Kramer und Steffi Telscher, von Raffa und von Vroni Widmann – die derzeit im internationalen Downhill Weltcup immer wieder in die  Top 10 fährt- geguided wurde. Also reihten Chrissi, Heike, Eva und ich mich bei Raffa und Vroni ein und machten uns auf zur ersten Tour. Anja und Tina wollten erstmal nochmal ihre Fahrtechnik in der Gruppe 2 auffrischen. Tina wechselte dann am 3. Tag doch noch in die 3er Gruppe.

Bergkasteltrail, Plamort Trail und Bunker Trail – ein Vorgeschmack auf eine tolle Bikeregion

Wir fuhren los Richtung Nauders und nahmen die Bergkastelbahn, um uns erstmal auf dem eher flowigeren Bergkasteltrail einzugrooven. Unten jauchzend angekommen vor Glück, dass unsere Gruppe so homogen über den Trail Jagd, entschieden wir uns nochmal nach oben zu gondeln, um über den Bunker Trail zurück nach Reschen zu fahren.

Oben angekommen starteten wir über den Plamort Trail und fuhren an den legendären Panzersperren vorbei rüber zum Bunker Trail. Und wow – das war wirklich für den ersten Tag ein wahrer Vorgeschmack in punkto landschaftliche Ausblicke und unfassbar schöne Trails. Wurzelige Passagen wechselten sich mit flowigen und Aussichtspunkten ab. Auch kurze Felspassagen forderten uns ganz schön und wir nahmen uns Zeit die Linie zu besprechen, so dass wirklich fast jede von uns auch die kritischen Stellen meisterte. Unten angekommen spuckte uns der Trail glücklich – voller Dopamin, Adrenalin und dem ein oder anderen Jauchzen wieder aus.

2. Tag – Oberer Schöneben Trail

Am zweiten Tag hätte das Wetter nicht besser sein können. Voller Vorfreude machten wir uns auf zu einer tollen Rundtour. Zuerst pedalierten wir zur Talstation der Schöneben Bahn, um mit den Gondeln nach oben zu gelangen. Oben angekommen machten wir uns kurz warm und starteten auf den Oberer Schöneben Trail. Und ganz ehrlich der war genau mein Ding!

Mein MTB Liv Hail flog nur so über den Trail. Richtig wurzelige Passagen, Steilstücke wechselten sich ab und auch kurze flowige Passagen zauberten uns nur so ein Grinsen übers Gesicht. Im Hintergrund hörte ich ab und zu die Jubelschreie meiner Mädels und als wir an der Überführung: der Abzweigung in Richtung 3-Länder Trail – anhielten fielen wir uns euphorisch in die Arme.

Ungefähr 100 mal hatte Chrissi mir bis dahin schon gesagt: “Jani ich bin Dir ewig dankbar, dass Du uns zu dem Womensbikecamp mitgenommen hast” und ich selber teilte den Flash absolut. Was für eine unglaublich spaßige Bikeregion 🙂 Wieso hatten wir hier bisher noch nie gehalten?

Ab der Überführung pedalierten wir bei ziemlich heißem Wetter so ca. 300 HM rauf zur Reschner Alm, wo wir alle entschieden – wir wollen einkehren und das gute Essen in Südtirol genießen, bevor es weiter in Richtung 3-Länder Trail gehen sollte. Ich war ganz schön happy, wie gut mein Liv Hail auch klettert und das Essen war mehr als lecker 🙂

Nach der Mittagspause fuhren wir vorbei am Grünsee und am Schwarzsee und passierten wirklich lange und auch mal knifflige Wurzelpassagen. An einer Stelle hielten wir wieder an und schauten uns die perfekte Linienwahl an, um sie dann nacheinander gemeinsam – mit viel Jubelrufen – zu meistern.

Unten kamen wir dann in Nauders an und diejenigen, die sich für einen praktischen Crash Kurs zum Thema: “Alpine Erste Hilfe” angemeldet hatten fuhren auf direktem Weg zurück nach Reschen, wo Dani Hornsteiner eindrücklich verdeutlichte wie wichtig es ist Erste Hilfe leisten zum können.

Wir anderen machten uns mit der Bergkastelbahn wieder auf den Weg nach oben. Und weil wir alle im Urlaubsmodus unterwegs waren, genossen wir an der Stieralm noch ein Eis oder einen Apfelstrudel, bevor wir uns erneut über den Plamort und den Bunker Trail auf den Weg zurück nach Reschen machten. Wir kamen recht spät am Campgelände an aber dafür rundum glücklich nach einem perfekten Biketag mit ganz viel Spaß, Herausforderung und Genuss.

Wir ließen den Abend bei der Grillparty auf dem Campgelände ausklingen und freuten uns auf den kommenden Tag.

3. Tag – Haideralm Trail

Am dritten Tag entschieden wir uns, dass wir auch noch etwas Fahrtechniktraining üben sollten und zwar einen “Bunny Hop”. Also fuhren wir auf den großen Parkplatz bei der Schöneben Bahn, wo uns Raffa und Vroni nochmals alle Grundlagen auch für einen Wheelie erklärten. Anschließend übten wir fleißig über Seile zu hüpfen – zuerst mit dem Vorderrad und dann bestenfalls auch mit dem Hinterrad. Schnell sah man Fortschritte und es wurde mir wieder bewusst, dass ich auch zu Hause einfach öfters solche Skills lernen sollte.

Danach kurbelten wir am See entlang Richtung Haideralm. Leider war das Verbindungsstück von der Schöneben Bahn rüber zur Haideralm aufgrund Bauarbeiten gesperrt, so dass wir den Radweg nehmen mussten. Schlimm war das nicht, na klar ist der versunkene Turm einfach immer Sehenswert!

Ja und als wir oben aus der Bergbahn stiegen entschieden unsere Guides, dass wir zum warm werden erstmal den Haider Flow Trail nehmen, bevor wir uns auf die schwarze Piste den Haider Alm Trail wagen, der mit S3 ausgeschildert und ganz schön steil ist. Witzig war an dem Tag, dass wir durch die Bank alle total unglücklich mit dem leichten Flow Trail waren, der immer wieder die Forststraße quert, keine gescheiten Anlieger hat und dann auch noch Schotter in die Kurven geschmissen wurde zur Befestigung. Also das geht besser! Unten angekommen fuhren wir also mit einem eher mulmigen Gefühl unserem Mittagessen oben auf dem Berg entgegen und hatten ganz schön Respekt, was uns auf dem Haider Alm Trail erwarten sollte.

Tja und was soll ich sagen – den fuhren wir runter wie nix – alle Passagen und übten auch nochmals in einer technischen Spitzkehre, so dass fast alle auch diese Stelle meisterten. Waren wir stolz als uns der Trail glücklich wieder unten ausgespuckt hat! Wow jetzt sind wir also einen der schwersten Trails um Reschen durchgefahren und da war es wieder: “Daaaanke Jani dass du uns mitgenommen hast” – ich sah also in durchweg glückliche und stolze Gesichter und war sooo happy, dass wir alle gemeinsam Spaß hatten. Nachdem wir alle noch Bock hatten weiter auf Trails zu düsen, entschieden wir uns nochmal einige heiße Höhenmeter hoch zu pedalieren, um über den Plattwegtrail wieder an der Talstation der Schöneben Bahn heraus zu kommen.

Am Campgelände hieß es Gas geben, denn wir mussten alle noch duschen und uns schick machen für den obligatorischen Trachtenabend auf der Stieralm. Was war das schön, als wir mit der Bergkastellbahn im Sonnenuntergang nach oben fuhren und dann zur Stieralm gelaufen sind.

Das Abendessen war dann genauso grandios wie die Party bei der wir unsere Füße wund getanzt haben und ich bin sowas von dankbar, dass keine Aprés Ski Musik oder Helene Fischer gelaufen ist 🤣

Müde und ziemlich spät sind wir gut gelaunt ins Bett gefallen und ich meine ich hab gerade mal so 5h Schlaf abbekommen.

4. Tag –

Am 4. und letzten Tag hatten wir nicht mehr so viel Zeit also entschieden wir uns unseren ins Herz geschlossenen, absolut spaßigen Oberer Schöneben Trail zu fahren und dieses Mal den Unterer Schöneben Trail ebenfalls mit anzuhängen. Was für eine super Entscheidung – besser hätte das Camp nicht enden können und ganz am Schluss musste unsere Vroni auch noch Autogramme auf den Helmen verteilen.

Am See gab es zum Abschluss noch eine leckere Lasagne und wir blickten glücklich und zufrieden auf ein wahnsinns Camp zurück. Nicht einen technischen Defekt hatten wir die Tage, wir haben unglaublich viel gelernt, gelacht und uns gegenseitig richtig für unsere Fortschritte gefeiert.

Ein riesiges Dankeschön an unsere Guides Raffa und Vroni und natürlich an Sabrina und Ihre Crew, die das wieder grandios auf die Beine gestellt haben. Ich freue mich schon auf Saalbach- Hinterglemm, Ende August – denn auch da werde ich teilnehmen. Und dieses Mal bin ich mit meinen beiden Liv Testbikes, dem LIV Hail Advanced und dem Liv Intrigue E+,  als Markenbotschafterin dabei. Ich würde mich also freuen, die ein oder andere zu sehen, mit Euch zu quatschen, Trails zu surfen und einfach ne geile Zeit zu haben.

Es gibt noch wenige Restplätze auf der Homepage zu ergattern:  Womensbikecamp – also ich hoffe wir sehen uns 😉

Und hier noch ein paar der offiziellen Bilder. Vielen Dank an dieser Stelle an Basti von  click.inspired Photography

Und wenn Ihr noch mehr von mir bzw. uns mitbekommen wollt, auch noch die dazugehörigen Videos vom Haideralm Trail anschauen wollt, würde ich mich freuen wenn Ihr mir auch auf meinen anderen Social Media Kanälen folgt.

Die zugehörigen Videos werden auf meinem Youtube Kanal Mythos-Ebike noch folgen, sobald ich dazu komme einen Clip zu schneiden. Ihr Lieben machts gut und Liebe Grüße, Jani!

i *Werbung – da Verlinkung von anderen Seiten sowie Nennung von Markennamen

Bei der Region, dem Aktivhotel Reschensee und Fiedler concepts, möchte ich mich ganz herzlich bedanken, für die Möglichkeit das Womensbikecamp in Reschen zu testen. Eure Herzlichkeit, das Essen, die Lage und die Unterkunft bei Euch waren wirklich super und wir freuen uns schon, wenn wir Euch das nächste Mal besuchen kommen. Vielen Dank also für Eure Einladung und dass Ihr mir die Pressereise für Recherche Zwecke ermöglicht habt. Natürlich hat dies keinerlei Einfluss auf meine journalistische Freiheit. Meine journalistische Freiheit bleibt von jedweder Art der Kooperation, Unterstützung, Einladung usw. unberührt, weshalb ich sowohl positive als auch negative Aspekte aufzeige. Auch lasse ich mir im Vorfeld keinerlei Vorgaben machen, ob und wie ich berichte. Aus diesem Grund bin ich Mitglied im Wriders`Club und halte mich an den vorgegebenen Blogger Kodex.

 

2 thoughts on “Women`s Bike Camp in Reschen begeistert 87 Frauen!

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