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Corona Virus – mit dem Bike durch die Krise – 5 Tipps

Corona Virus – mit dem Bike durch die Krise – 5 Tipps

Corona Virus – wie Ihr mit dem Mountainbike, aber auch dem E-Bike und dem Fahrrad mitten durch die Krise fahrt

In diesem Beitrag möchte ich Euch erzählen, weshalb es die letzten Wochen bei uns so ruhig geworden ist und was für Gedanken ich mir gemacht habe, wie wir alle bestmöglich mit dem (E-) Bike durch die Krise kommen. Auch will ich Euch Mut machen und Tipps geben, die Euch helfen sollen zu entscheiden, ob ihr momentan noch draußen (E-) Biken könnt.

Lange war es hier auf dem Blog auffällig ruhig. Hintergrund war, dass wir für uns als Familie Zeit gebraucht haben. Ein Infekt nach dem anderen hatten Nino und ich jetzt im Winter, so dass ich in der wenigen gesunden Zeit, vor allem drinnen auf der Rolle Zwift gefahren bin.

In den letzten 2 Jahren haben wir außerdem mehr als deutlich zu spüren bekommen wie wichtig Gesundheit für jeden Einzelnen von uns ist. Zuerst kam im Mai 2018 eine Krebsdiagnose in meiner Familie und als wir diese Phase ganz gut überstanden hatten, erkrankte Michas Papa plötzlich auch noch an Krebs. Er hat etwas über ein Jahr unfassbar positiv gekämpft und niemals aufgegeben, hat aber leider trotzdem, den Kampf erst vor kurzem verloren.

Aus dieser langen Phase voller Sorgen und Trauer haben wir vor allem gelernt, dass die Gesundheit, die Familie und Freunde das Wesentliche im Leben sind.

Es gibt nichts Wichtigeres!

Nachdem im Dezember auch noch meine Großtante und im Frühjahr ein recht junger Kollege von mir ganz plötzlich verstorben sind, mussten wir alle einfach einen Moment innehalten. So viel Trauer auf einmal hat einfach ihren Platz gebraucht und den hat sie auch bekommen.

Manchmal führen die Pfade durch einen dunklen Wald und man hat das Gefühl das Licht am Ende nicht immer sehen zu können.

Doch das Schöne könnt Ihr auch bereits im dunklen Wald entdecken – Ihr müsst nur immer wieder genau hinsehen und dürft dabei die Hoffnung niemals verlieren!!!

Liv Intrigue E+ eMTB

Dass wir in einer solchen Phase und Krise Familie und Freunde haben und aufeinander zählen können, ist einfach super wichtig. Dass ein Kind neben Trauer auch einen klitzekleinen Moment später schon wieder Freude verspüren kann, nimmt der Trauer den Schrecken und zeigt, wie vielschichtig unsere Emotionen und wie schön unsere Welt trotz allem ist.

Kinder lachen auf Papas schulter

Der Wind um die Nase bei einer Radfahrt durch den Wald kann einem so viel Energie schenken, was außerdem hilft Wunden zu heilen. Gerade haben wir also nun eine schwere emotionale Zeit halbwegs überstanden und hofften durch atmen zu können.

Doch noch erhalten wir keine Zeit zum Luft holen.

Geradewegs schlittern wir alle gemeinsam in die nächste Krise namens: Corona Virus!

Doch wir sind nicht alleine! Wir sind eine Community, die sich gegenseitig Mut machen kann. Wir sind Menschen und Freunde, die es auch in beängstigenden Phasen schaffen, aus dem Sport, der Gemeinschaft, der Natur und aus der Leidenschaft ihre Energie und ihren Mut zu ziehen.

Auch Micha und ich diskutieren intern immer wieder, inwiefern wir momentan noch (E-) Biken, Rennrad oder Crosser fahren sollten. Denn eins ist klar, die Krankenhäuser werden die nächsten Wochen an ihre Belastungsgrenze kommen.

Viele Menschen werden sterben – auch wir könnten Angehörige verlieren. In einer solchen Situation eine Verletzung zu riskieren und weiteres Krankenhauspersonal zu beschäftigen, kann nicht nur uns, sondern vor allem auch den Risikopatienten in den Krankenhäusern das Leben kosten.

Wie fahren wir also mit dem E-Bike, dem Mountainbike, dem Rad möglichst sicher mitten durch die Corona Virus Krise?

Wir Outdoor-Sportler ziehen nahezu all unsere Kraft und Energie aus dem Sport und der Natur. Daher hoffen wir sehr, dass trotz drohender Ausgangssperren in Deutschland, der Ausdauersport weiterhin als notwendiger Grund nach draußen zu gehen gelten wird, so lange man ihn innerhalb der Familie ausübt.

Gerade in stressigen Zeiten müssen wir unser Immunsystem Stärken. Wir brauchen aus meiner Sicht u.a. die Natur und unseren Ausdauersport, um Stresshormone wie Cortisol abzubauen und um unser Herzkreislauf System optimal fit zu halten.

Ohne Radfahren oder Outdoor Sport könnte die kommende Zeit für viele von uns Outdoor Sportler eine weitere psychische Belastung bedeuten, deren Folgen ich nicht prognostizieren mag. Auch führende Virologen wie Christian Drosten empfehlen bislang weiterhin mit Bedacht – im Familienkreis – draußen Sport zu machen – auch Rad zu fahren, um sich zu bewegen und warnen vor einer totalen Ausgangssperre.

Heute Abend hat auch die Bundesregierung erläutert, dass sportliche Bewegung und Sport an der frischen Luft weiterhin möglich sein soll, sofern der Abstand von mindestens 1,5 besser 2 m eingehalten werden, was mich sehr sehr freut.

Corona Virus – Kann ich trotzdem – guten Gewissens – draußen (E-) Biken oder Radfahren gehen?

Diese Tipps gelten natürlich nur so lange es in Euren Bundesländern, Regionen und Orten noch offiziell erlaubt ist draußen Sport zu machen. Informiert Euch immer tagesaktuell auf den offiziellen Seiten Eures Heimatlandes.

5 Tipps als Entscheidungshilfe

So lange Outdoor Sport ausdrücklich erlaubt ist, könnt Ihr folgende Tipps als Entscheidungshilfe anwenden, um für Euch ganz persönlich zu entscheiden, ob ihr weiter draußen Biken und Radfahren wollt:

1. Seid Ihr erfahrene (E-) Biker und Radfahrer?

Alles was jetzt wichtig ist für Eure Entscheidung, ob Ihr momentan draußen Fahrrad fahren oder Biken solltet oder lieber nicht, ist eine realistische Einschätzung Eures Könnens und Eurer Erfahrung, ob ihr sturzfrei wieder zu Hause ankommt.

Seid Ihr Euch relativ sicher, dass Ihr und Eure Kinder das Rad oder das (E-) Bike so gut beherrschen, dass es zu keinem gefährlichen Sturz kommt?

Wenn Ihr diese Frage mir ja beantwortet, dann könntet Ihr Euch vorsichtig nach draußen wagen.

Falls ihr diese Frage mit nein beantwortet, würde ich Euch persönlich empfehlen aufs Biken und Radfahren derzeit zu verzichten. Auch würde ich momentan davon absehen meinem unerfahrenen Kind Radfahren beizubringen.

Ihr könntet stattdessen auf Indoor Cycling oder andere Outdoor Aktivitäten ausweichen. Mehr zum Thema Indoor Cycling und wie wir auf Rollentrainer trainieren findet Ihr hier.

2. Kennst Du die geplante Strecke wie aus der Westentasche?

Für eine Entscheidung, ob Ihr in den Tagen draußen Radfahren oder (E-) Biken gehen könnt, ist sicher auch ein Indiz, ob ihr Eure geplante Strecke kennt und einschätzen könnt, ob sie ungefährlich ist.

Dass auf technische Trails, Drops und andere riskante Manöver verzichtet werden sollte, ist aus meiner Sicht inzwischen selbstverständlich geworden. Immerhin kann auch der erfahrenste Profi einmal stürzen und es gilt nun das Risiko einer Verletzung so weit wie möglich zu minimieren.

Auch bei Touren oder in der Stadt ist es sicher risikoärmer, wenn ihr die Strecken genau kennt und wisst worauf ihr achten müsst und auch nicht aufgrund der Länge ermüdet und unaufmerksam werdet.

3. Fühlst Du Dich auch alleine bzw. mit Deiner Familie sicher auf dem (E-) Bike?

In Baden-Württemberg wurde bereits der Aufenthalt auf öffentlichen Plätzen für über 2 Personen untersagt. Ich gehe davon aus, dass auch in den anderen Bundesländer Verschärfungen zu erwarten sind. Auch gemeinsamen Sport sollen nur noch maximal zwei Personen bzw. Familienmitglieder miteinander machen, weshalb Gruppenausfahrten derzeit nicht mehr möglich sind.

Da wir (E-) Biker super gerne auch die gemeinschaftliche Tour und das Erlebnis auf dem Trail genießen, erfordert das ein ganz schönes Umdenken.

Sofern Ihr also vor habt draußen zu fahren, solltet Ihr Euch also auch alleine und mit Eurer Familie sicher und erfahren bewegen. Der beste Bike-Buddy und vielleicht auch Pannenhelfer “alla MacGyver”, auf den Ihr Euch sonst vielleicht verlassen könnt, ist dieses Mal leider nicht mit auf Tour. Auch dafür solltet Ihr gewappnet sein und Eure Ausrüstung ggf. anpassen sowie Abstand halten, falls Euch unterwegs andere Outdoor-Menschen begegnen. Freundlich Grüßen geht übrigens auch aus der Ferne 😉

Sofern Du Dich nicht sicher und souverän genug fühlst alleine oder mit Deiner Familie draußen auf dem Rad zu bewegen fehlt Dir womöglich der notwendige Erfahrungsschatz, was eher dafür sprechen würde, dass ihr aufs Rad fahren derzeit verzichten solltet.

4. Benötigst Du das (E-) Bike oder das Fahrrad als Transportmittel und zum Pendeln?

So lange auch Virologen den Sport als wichtigen Ausgleich sehen und keine Ausgangssperren zu verzeichnen sind, kann ein E-Bike und ein Fahrrad sehr gut zum Pendeln oder zum Transport weiterhin benutzt werden. Vor allem ist das Ansteckungsrisiko beim Pendeln auf dem Bike derzeit sehr viel geringer,  als in öffentlichen Verkehrsmitteln. Gleichzeitig stärkt Ihr Euer Immunsystem und schützt damit Eure Gesundheit. Pendler kennen außerdem ihre Strecke wie aus der Westentasche.

Künftig könnte man sich natürlich überlegen einen Umweg in Kauf zu nehmen, oder viel befahrene Straßen zu umfahren und noch vorausschauender zu fahren als Ihr es eh schon macht. Achtet genau auf die Autofahrer, denkt für sie mit – denn jetzt in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden kann derzeit noch schlimmere Folgen haben als sonst.

Wenn Du also zu den erfahrenen Pendlern zählst und ein gutes Gefühl dabei hast und vorsichtig bist, kannst Du durchaus weiter auf dem Rad unterwegs sein.

5. Was sagt Dein Bauchgefühl?

Immer wieder lese ich in den Facebook Gruppen die Frage, ob man derzeit noch ruhigen Gewissens aufs (E-) Bike oder Fahrrad sitzen kann. Letztendlich könnt Ihr Euch diese Frage nur selbst beantworten. Stellt Euch die obigen Fragen, geht in Euch und wägt Euer Risiko genau und gut ab.

Ich persönlich kann Euch hier nur raten, hört auf Euer Bauchgefühl und entscheidet im zweifelsfall einmal eher zu Hause zu bleiben als was zu riskieren.

Letztendlich tragt Ihr die Verantwortung für Eure Entscheidung und Euer handeln und müsst hinterher auch mit allen Konsequenzen leben, die ein möglicher Sturz mit sich bringt.

Und wie entscheiden wir uns- gehen wir noch (E-) Biken oder Radeln?

So lange es offiziell erlaubt ist, haben wir uns dafür entschieden, dass wir derzeit noch weiter draußen fahren gehen wollen. Festgelegt haben wir uns dabei aber auf für uns bekannte, sichere und einfache Strecken auf Schotter oder maximal leichtem Waldboden.

Bei schlechtem Wetter werdet Ihr uns viel auf Zwift beim Indoor Cycling finden sowie im Kraftraum, wie wir es diesen Winter auch bereits getan haben. Bei schönem Frühlingswetter werden wir auf oben genannten leichte Ausdauertouren ausweichen, um das Risiko größtmöglich zu minimieren oder uns im Wald sowie dem Garten bewegen.

So kommen wir gemeinsam durch die kommende schwierige Zeit

Das Zauberwort das wir dafür benötigen heißt: Psychohygiene. Findet Dinge, die Euch und Eurer Seele gut tun, vor allem wenn Grundbedürfnisse – wie z.B. Sicherheit aufgrund beruflicher und gesundheitlicher Einschränkungen ins wanken kommen.

Wichtig für das Immunsystem ist neben einer guten Ernährung und stabilen Psyche, auch die Bewegung. Unternehmt das was erlaubt ist sowie Spaß macht und was ohne Risiko vertretbar ist. Wir haben schon unglaublich viel schönes zu Hause entdeckt, darüber will ich Euch in den nächsten Tagen noch berichten.

Alles was Ihr jetzt tut um Eure psychische Gesundheit zu Erhalten aber auch um andere zu schützen, ist absolut wichtig. Unterschätzt nicht, was dieser Ausnahmezustand und die entstehenden Emotionen und Gefühle, als negative Stressoren für einen Cortisol Schub auslösen können. Ohne Bewegung und Entspannungsübungen kann auch das zu nachfolgende Krankheiten führen. Genau deshalb schaut dass Ihr in Balance bleibt.  Sucht Kontakt über Facetime, Skype, verabredet Euch digital und denkt auch an diejenigen, die sich alleine zu Hause mit ihren Ängsten verkriechen.

Jetzt ist es an uns uns gegenseitig zu animieren, zu motivieren, zu helfen und zu inspirieren für eine Zeit während und nach der Corona Virus Krise.

Wenn mich der Mountainbike Sport eins gelehrt hat, dann, dass die kniffligsten und steinigsten Wege uns manchmal unmöglich erscheinen. Je hartnäckiger wir sie uns erarbeiten, je überlegter, positiver und gezielter wir uns vorbereiten und an sie heran gehen, um so besser werden wir.

Vielleicht hilft auch in dieser Krise ein kleines bißchen meine mentale Strategie für schwierige Trailpassagen:

Verharrt nicht in Angst und Starre, sondern schaut weit voraus, lächelt und singt vielleicht ein Lied !!!

Weshalb die Corona Krise auch eine Chance sein kann

Die Welt steht im Wandel und alles steht auf Umbruch. Ob wir nach der Corona Virus Krise wieder eine Welt haben werden, wie wir sie kennen ist fraglich.

Zuerst hat uns diese Vorstellung verängstigt und beunruhigt doch die Hoffnung gewinnt immer mehr die Überhand. Unsere Welt ist zerfressen von Kapitalismus, Massentierhaltung und Umweltverschmutzung. Insgeheim kamen auch bei mir Gedanken auf wie: die Umwelt wehrt sich. Zuerst die Brände in Australien von denen mein Bruder, der in Sydney wohnt, stark betroffen war und dann der Corona-Virus.

Vielleicht sollten wir es als letzte Warnung sehen, dass wir nicht so weiter machen dürfen wie gewohnt.

Dass die eigentliche Stärke der Menschen nicht das Streben nach Gewinn und Macht sowie der Raubbau an der Erde ist, sondern die Nächstenliebe, die Hilfsbereitschaft, die Empathie und damit auch die Solidarität?!

Natürlich werde ich Euch weiterhin auch mit schönen Beiträgen und Reiseberichten unterhalten und versuchen zu inspirieren für die Zeit nach der Corona Virus Krise. Ich hoffe auch, wir tauschen uns weiterhin aus.

In diesem Sinne bleibt gesund, kommt gut durch diese Krise nehmt Rücksicht und haltet Abstand

#FlattenTheCurve!

Schreibt mir doch bitte, wie es Euch geht. Kommentiert mir gerne auch unter den Beitrag, ob Ihr derzeit draußen fahrt, wie Ihr das Thema seht und was Euch beschäftigt? Habt Ihr weitere Tipps als Entscheidungshilfe für die anderen Leser?

Lasst uns gemeinsam durch die Krise fahren und tragt Euch bitte in meinen Newsletter ein und folgt mir vor allem auch auf meinen Social-Media-Kanälen FacebookInstagramYouTube und Pinterest. Na klar könnt Ihr mir gerne auch auf Komoot folgen. Das würde mich ebenfalls wirklich sehr freuen!

Wer noch mehr zum Thema E-Bike und Corona-Virus lesen mag kann das auch hier tun: ebike-zone.de/Das e-Bike in Zeiten von Corona. Ein Gegenmittel in der Krise

Herzliche Grüße – ich drück Euch nur digital – #staysafe

Jani

3 thoughts on “Corona Virus – mit dem Bike durch die Krise – 5 Tipps

  1. Hi Jani,
    Da warst Du mal wieder schneller als ich. Ich wollte heute noch meinen fast fertigen Beitrag auf http://www.Schymik.de veröffentlichen. Aber gut so, dann kann ich das hier verlinken. Waren heute bei dem Traumwetter den ganzen Tag draussen an der frischen Luft und natürlich mit dem Fatbike im frischen Neuschnee auf den Hometrails unterwegs. Liebe Grüße Carsten

  2. Hi Jani,
    ich mache uneingeschränkt weiter Sport mit dem Rennrad, gelegentlich Joggen und MTB.
    Lange RR-Ausfahrten sind bereits geplant.
    Eine Ausgangssperre gibt es ja (noch) nicht und die „Gewissensfrage“ stellt sich mir ebenfalls nicht:
    Da viel mehr Menschen jetzt zuhause bleiben wird auch die Zahl der häuslichen Unfälle deutlich steigen. Was im Hause lange liegen geblieben ist wird dann
    sicher angegangen, etwa Zimmer renovieren und andere Heimwerkertätigkeiten.
    Gerade die häuslichen Gefahren werden bekanntlich gerne unterschätzt:
    Warum fahren wir denn mit Fahrradhelm, während wir zuhause auf der Leiter stehend über Kopf eine
    Deckenleuchte anbringen, selbstverständlich ohne Kopfschutz?! Und dann ruft da auch noch die Gartenarbeit mit allerlei scharfen Geräten, nicht selten auch mit Leiter und noch mehr Gewackel.
    Auch im Sport gilt, wie eigentlich schon immer: Risiken/Gefahren vermeiden bzw. mindern, also z.B. Forstautobahn statt Trail.😱
    Ja ja der Kapitalismus! Mit seinen Auswüchsen im Massentourismus: Grenzenlose Reisefreiheit. Und die Viren reisen mit.
    Das Fahrrad mit E-Motor als Sportgerät, ökologisch und sportlich doch eher fragwürdig, konnte sicher nur im „Welt zerfressenden Kapitalismus“ ersonnen werden.
    Viele Grüße vom Deisterposer.

    1. Hi und Danke Dir für Deine Meinung.
      Ja ich habe ebenfalls schon die Statistiken für Hausunfälle gelesen und Nino hat in der ersten Woche daheim schon mehrere komische “Unfälle” und einmal dachten wir der Zeh wäre gebrochen 🙂 also ich bin auch dafür weiter raus zu gehen und mit Hirn und Vorsicht weiter Sport zu machen. Fürs Immunsystem und die Psyche ist das auf alle Fälle gold wert, wenn die Menschen das noch weiter machen können. Vielleicht passiert ja ein Umdenken – gerade im Massentourismus – wobei auch wir sehr viel mit den Bikes in den Bergen unterwegs sind. Wir gehören hier vermutlich nicht zum Massentourismus aber sind vielleicht doch auch zu viel unterwegs. Schön wäre, wenn wieder ein normales Maß einzieht und vielleicht auch viele Firmen merken, dass die Mitarbeiter nicht ständig beruflich mal kurz da und da hin fliegen müssten, sondern das meiste auch per Videoanruf geht. Wir werden sehen wohin das alles führt. Mein Blog beschäftigt sich ja auch mit dem pro und Contra von E-Bikes und ich geb Dir absolut recht, dass man die Umweltfrage bei E-Bikes nicht außen vor lassen darf. Was ich aber bemerke ist, dass viele E-Biker tatsächlich viele Autofahrten ersetzen und so der ökologische Fußabdruck bei vielen trotzdem noch besser ist als wenn sie mit dem Auto fahren würden. “Brauchen” tut ein E-Bike nicht die breite Masse, aber da ein E-Bike eben enorm viel Spaß macht bringt es so Menschen wieder nach draußen, denen es mit Sicherheit gut tut sich draußen zu bewegen. Bestenfalls ersetzen diese auch Autofahrten, so dass es doch auch wieder einen positiven Effekt auf die Umwelt hat. In der heutigen Zeit finde ich es wichtig, dass sich jeder Gedanken um seinen eigenen ökologischen Fußabdruck macht. Wir fliegen z.B. so gut wie gar nicht, fahren aber schon auch öfters in die Berge. Wir versuchen so Plastikfrei wie möglich einzukaufen und vor allem bio und Regional. Wir kaufen möglichst wenig Fleisch und wenn dann versuchen wir auch hier Bio und auf alle Fälle beim örtlichen Metzger zu kaufen. Trotzdem habe ich ein E-Bike. Im großen ganzen hoffe ich aber, dass ich durch das Ersetzen von Auto Fahrten und den anderen Einschränkungen einen möglichst guten ökologischen Fußabdruck habe..! Wichtig wäre einfach, dass sich jeder Gedanken darüber macht, wie er selbst seinen eigenen ökologischen Fußabdruck möglichst klein halten kann. Auf alles Verzichten muss aber aus meiner Sicht auch nicht sein. Wenn jeder etwas beisteuern und abwägen würde, würden wir schon ein gutes Stück in eine bessere Zukunft steuern.
      Viele Grüße zurück, Jani

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